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Samstag, 25. September 2004

Namensgebung
Steffi Graf - Stadion

Schaukampf
Steffi Graf - Gabriela Sabatini
in der Max-Schmeling-Halle

 

Children for Tomorrow

Children for Tomorrow ist eine gemeinnützige Stiftung mit dem Ziel, Kinder und Familien, die Opfer von Krieg, Verfolgung und organisierter Gewalt geworden sind, zu unterstützen.

Die Gründung der Stiftung ist das Ergebnis langjähriger Kontakte zwischen Stefanie Graf und Ärzten der Ambulanz für Flüchtlingskinder und ihre Familien des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und wurde nach Gesprächen mit Repräsentanten der WHO ins Werk gesetzt.

Die Stiftung hilft Kindern, die in Zeiten von Krieg, Verfolgung, Flucht und Exil unterschiedlichste Gewalterfahrungen gemacht haben. Diese Kinder haben enorme Ängste ausgestanden, manche von ihnen waren selbst vom Tod bedroht oder haben ihre Eltern oder nahe Angehörige verloren. Viele litten und leiden unter Schlafstörungen, Albträumen, Depressionen oder anderen Folgen seelischer Traumata. Diese schweren psychischen Belastungen führen auch häufig zu einem Teufelskreis von Gewalt. Ein wesentliches ideelles Ziel der Stiftung ist es daher, dazu beizutragen, individuelle, familiäre und transgenerationale Traumatisierung zu überwinden. Der „seelische Wiederaufbau" von Kindern und Familien ist hierfür ein wesentlicher Schritt und trägt neben der Einzelfallhilfe auch zum gesellschaftlichen Wiederaufbau bei und ist somit ein aktiver Beitrag zur Zukunftsgestaltung und zur friedlichen Lösung von Konflikten.

In der Regel werden die Opfer von Krieg, Verfolgung und Gewalt zunächst angemessen medizinisch versorgt, geraten aber bald wieder aus dem Blickfeld der Weltöffentlichkeit, die sich aktuelleren Katastrophen zuwendet. Hier setzt die Stiftung Children for Tomorrow an und verwendet ihre finanziellen Mittel für die Heilung der weniger spektakulären, aber alng anhaltenden seelischen Wunden. Die Vergabe der Stiftungsmittel sowie die Kontrolle der  geförderten Projekte erfolgt unmittelbar durch die Stiftung und durch fachärztliche Leitung. Außerdem werden die Projekte mit Organisationen wie UNICEF oder WHO abgestimmt.

Durch dieses Vorgehen kann eine hohe Qualität der Arbeit gewährleistet werden. Die Vergabe der finanziellen Mittel erfolgt unmittelbar durch die Stiftung und ihre Verwendung wird von dieser kontrolliert.

Eines der ersten Projekte wurde in Kapstadt in Zusammenarbeit mit den lokalen Universitäten 1998 realisiert. In den dortigen Townships (Slums) werden Patienten versorgt,  Schulprojekte durchgeführt sowie Aus- und Weiterbildung von Pädagogen, Psychologen und Ärzten organisiert, ebenso wie in dem Projekt in Maputo in Mosambik. Auch im Kosovo und in Hamburg werden die Versorgungs- und Ausbildungsprogramme in enger Abstimmung mit den lokalen Universitäten durchgeführt. Im Kosovo steht nach wie vor die Behandlung der Kriegstraumata und Versöhnungsarbeit im Vordergrund, in Hamburg werden bei den Flüchtlingskindern, die aus Afghanistan, Bosnien, Tschetschenien und anderen Krisenregionen in die dortige Ambulanz kommen, psychische Langzeitfolgen behandelt.

In der Öffentlichkeitsarbeit soll vor allem auf die oft übersehenen Traumata und Notlagen dieser Kinder und Familien aus Kriegs- oder Krisengebieten hingewiesen werden. Die Öffentlichkeit soll dabei weiter für die Not der Kinder sensibilisiert werden. Dabei wird die Stiftung durch das Engagement prominenter Persönlichkeiten unterstützt. Die Stifterin, Stefanie Graf, ist als Vorstand unmittelbar in die Stiftungsarbeit integriert und beteiligt sich finanziell neben dem Gründungskapital durch fortlaufende Zustiftungen. Darüber hinaus wirken neben anderen bekannten Persönlichkeiten Altbundespräsident Dr. Richard von Weizsäcker sowie Frau Sabine Christiansen im Beirat der Stiftung mit.

Spendenkonto:

Children for Tomorrow
Konto-Nr.: 070 7000
Deutsche Bank, Hamburg
(BLZ: 200 700 00)